Hier zeigen wir Projekte aus den Bereichen Corporate Identity, Corporate Design, Branding, Design

Typografie, also die Verwendung von Schriften ist ein zentrales Gestaltungselement in Werbung und Kommunikation. Die Wahl der richtigen Schrift entscheidet darüber, wie Inhalte wahrgenommen, gelesen und bewertet werden. Noch bevor ein Text inhaltlich verstanden wird, vermittelt seine Typografie bereits Stimmung, Qualität und Haltung. Schrift beeinflusst damit nicht nur die Lesbarkeit, sondern auch die Glaubwürdigkeit und Markenwirkung einer Botschaft.

In der professionellen Kommunikation ist Typografie deshalb niemals reine Dekoration. Sie ist ein strategisches Werkzeug, das Sichtbarkeit, Lesefluss und Wiedererkennung maßgeblich beeinflusst. So wie bspw. auch Bildsprache.

Warum Typografie in der Werbung so wichtig ist

In der Werbung konkurrieren Inhalte um Aufmerksamkeit. Typografie übernimmt dabei eine Schlüsselrolle, denn sie strukturiert Informationen und lenkt den Blick. Eine gut gewählte Schrift sorgt dafür, dass Botschaften schneller erfasst werden und länger im Gedächtnis bleiben. Eine schlechte Typo hingegen kann selbst starke Inhalte schwächen oder unglaubwürdig wirken lassen.

Studien zur visuellen Wahrnehmung zeigen, dass Leser:innen innerhalb weniger Sekunden entscheiden, ob sie einem Text Vertrauen schenken. Typografie beeinflusst diesen Eindruck unmittelbar. Sie wirkt emotional, bevor sie rational verstanden wird.

Wirkung von Schriften auf Wahrnehmung und Emotion

Schriften transportieren Charakter. Serifenschriften werden häufig als klassisch, seriös und vertrauenswürdig wahrgenommen, während serifenlose Schriften modern, klar und sachlich wirken. Diese Wirkung ist kulturell geprägt und tief in unserem Leseverhalten verankert.

Typografie beeinflusst damit:

  • die emotionale Ansprache,
  • die wahrgenommene Professionalität,
  • die Glaubwürdigkeit von Marken und Inhalten.

Besonders in der Markenkommunikation sollte die Schriftwahl deshalb immer zur Identität der Marke passen.

Schriftarten und ihre Gruppen

Um Typografie gezielt einsetzen zu können, werden Schriftarten in verschiedene Gruppen eingeteilt. Diese Einteilung hilft dabei, Lesbarkeit und Wirkung besser einzuschätzen. ImÜbrigen:

Serifenschriften

Es gibt nahezu unendlich viele Schriften, die meisten davon findest Du in bester Qualität hier oder als Free-Fonts hier. Serifenschriften sind an ihren kleinen Abschlüssen an den Buchstaben zu erkennen. Sie stammen aus der klassischen Buch- und Zeitungstypografie und werden bis heute häufig für längere Texte im Printbereich eingesetzt. Serifen unterstützen den Lesefluss, da sie dem Auge eine visuelle Linie bieten.

Typische Einsatzbereiche:

  • Bücher und Magazine
  • Editorial Design
  • hochwertige Printmedien

Serifenlose Schriften (Sans Serif)

Serifenlose Schriften verzichten auf dekorative Abschlüsse und wirken dadurch reduzierter und moderner. Sie sind besonders gut für digitale Medien geeignet, da sie auch auf Bildschirmen mit geringer Auflösung gut lesbar bleiben.

Typische Einsatzbereiche:

  • Websites und Blogs
  • Apps und Benutzeroberflächen
  • Präsentationen und digitale Werbung

Slab-Serif-Schriften

Slab Serifs besitzen kräftige, blockartige Serifen. Sie wirken stabil, markant und selbstbewusst. In der Werbung werden sie häufig für Headlines eingesetzt, da sie Aufmerksamkeit erzeugen, ohne verspielt zu wirken.

Skript- und Schreibschriften

Diese Schriftarten orientieren sich an handschriftlichen Vorbildern und wirken persönlich, emotional oder elegant. Aufgrund ihrer starken Eigenwirkung eignen sie sich vor allem für kurze Texte oder Akzente, nicht jedoch für Fließtexte.

Display-Schriften

Display-Schriften sind für Aufmerksamkeit gemacht. Sie besitzen oft außergewöhnliche Formen und werden hauptsächlich für Überschriften, Plakate oder Kampagnen eingesetzt. Ihre Lesbarkeit steht hinter ihrer visuellen Wirkung zurück.

Monospace-Schriften

Bei Monospace-Schriften nimmt jeder Buchstabe gleich viel Platz ein. Sie wirken technisch und strukturiert und werden häufig im digitalen oder analytischen Kontext verwendet.

Welche Schriften eignen sich für Headlines und Fließtext?

Die Unterscheidung zwischen Überschrift und Fließtext ist essenziell für gute Lesbarkeit.

Headlines sollen Aufmerksamkeit erzeugen. Sie dürfen charakterstark, kontrastreich und visuell dominant sein.
Fließtexte hingegen sollen ruhig wirken und einen angenehmen Lesefluss ermöglichen. Hier stehen Lesbarkeit und Klarheit im Vordergrund.

Eine bewährte typografische Praxis ist die Kombination aus einer markanten Headline-Schrift und einer neutralen, gut lesbaren Fließtextschrift.

Typografie im Print vs. digitale Typografie

Das Medium beeinflusst die typografische Gestaltung maßgeblich. Gedruckte Texte werden meist in einer kontrollierten Umgebung gelesen, mit hoher Auflösung und längerer Aufmerksamkeitsspanne. Digitale Inhalte hingegen müssen auf unterschiedlichen Geräten funktionieren und werden häufig nur überflogen.

Während im Printbereich Serifenschriften oft Vorteile bieten, dominieren im Web serifenlose Schriften. Gute Typografie berücksichtigt diese Unterschiede und passt sich dem jeweiligen Medium an.

Lesbarkeit, Sichtbarkeit und Lesefluss

Lesbarkeit entsteht nicht allein durch die Schriftart. Auch Faktoren wie Zeilenlänge, Zeilenabstand und Kontrast spielen eine wichtige Rolle. Eine schlechte typografische Gestaltung führt dazu, dass Texte anstrengend wirken und frühzeitig abgebrochen werden.

Gerade für Blogs und Websites ist eine gut lesbare Typografie entscheidend für:

  • längere Verweildauer,
  • bessere Nutzererfahrung,
  • positive SEO-Signale.

Fazit: Typografie als strategisches Werkzeug

Typografie ist ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Kommunikation. Sie beeinflusst Wahrnehmung, Lesbarkeit und Glaubwürdigkeit gleichermaßen. Die richtige Schriftwahl unterstützt Inhalte, stärkt Marken und verbessert die Wirkung von Werbung und Texten.

Wer Typografie bewusst einsetzt und auf Medium, Zielgruppe und Kontext abstimmt, schafft Kommunikation, die nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert.

Wie Bilder heute funktionieren, wirken und entstehen

Bilder sind heute weit mehr als dekorative Elemente. Sie sind Botschaften, Haltungen und strategische Werkzeuge in Kommunikation, Marketing, Kunst und Journalismus. In einer Welt permanenter visueller Reize entscheidet Bildgestaltung darüber, ob wir wahrgenommen – oder übersehen – werden. Dies ist ein weiteres wichtiges Thema in der Definition einer Marke.

Dieser Beitrag beleuchtet,

  • wie Bilder heute aufgebaut sind
  • was moderne Bildgestaltung auszeichnet
  • wie man eine eigene Bildsprache entwickelt
  • wie Bilder analysiert und bewertet werden können
  • welche Rolle KI-generierte Bilder spielen
  • und warum „echte“ Bilder trotz allem weiterhin relevant sind

Dabei stelle ich bewusst Fragen – und beantworte sie gleich mit.

Moderne Bildgestaltung bedeutet:

  • bewusst sehen
  • gezielt entscheiden
  • mutig reduzieren
  • kritisch analysieren
  • offen für neue Werkzeuge bleiben

Ein gutes Bild entsteht nicht zufällig.
Es entsteht dort, wo Intention, Kontext und Haltung zusammenkommen.

Dies ist ein weiterer Baustein moderner Markenbildung. Ich habe ja schon öfter über dieses Thema geschrieben, weitere Artikel zum Thema findest Du unter diesen Links über MarkeWerteFarbpsychologieCorporate DesignMarkenbild

Wie sind Bilder heute aufgebaut?

Moderne Bilder folgen seltener klassischen Regeln, aber sie brechen sie bewusst.

Zentrale Merkmale heutiger Bildgestaltung

  • Reduktion & Klarheit: Weniger Elemente, mehr Aussage
  • Asymmetrie statt perfekter Balance
  • Negativer Raum als bewusstes Gestaltungsmittel
  • Emotion vor Perfektion
  • Storytelling statt reiner Abbildung

Ein technisch perfektes Bild ohne Haltung wirkt heute oft austauschbar. Unschärfe, Körnung oder ungewöhnliche Schnitte werden gezielt eingesetzt, um Authentizität oder Spannung zu erzeugen.

Frage:

Muss ein modernes Bild „schön“ sein?

Antwort:
Nein. Es muss relevant sein. Schönheit ist nur eine mögliche Strategie unter vielen.

Was gilt es bei moderner Bildgestaltung zu beachten?

Kontext ist alles

Ein Bild funktioniert nie isoliert. Es wirkt immer im Zusammenspiel mit:

  • Medium (Social Media, Website, Plakat, Editorial)
  • Zielgruppe
  • kulturellem Hintergrund
  • Text und Umfeld

Aufmerksamkeit vs. Nachhaltigkeit

Ein grelles Bild erzeugt Aufmerksamkeit – aber bleibt es im Gedächtnis?
Moderne Bildgestaltung sucht die Balance zwischen sofortiger Wirkung und tiefer Bedeutung.

Wie entwickelt man eine eigene Bildsprache?

Eine Bildsprache ist kein Stilfilter – sie ist eine visuelle Haltung.

Schritte zur eigenen Bildsprache

Konsistenz entwickeln
Wiedererkennbarkeit entsteht durch Wiederholung, nicht durch Perfektion.

Analyse fremder Bilder
Welche Bilder ziehen dich an – und warum?

Wiederholung erkennen
Welche Motive, Farben, Perspektiven tauchen bei dir immer wieder auf?

Bewusste Entscheidungen treffen
Was zeigst du – und was lässt du weg?

Frage:

Darf sich eine Bildsprache verändern?

Antwort:
Sie muss sich verändern. Stagnation ist der Tod jeder Bildwelt.

Was drücken bestimmte Blickwinkel aus?

Blickwinkel sind niemals neutral.

BlickwinkelWirkung
Untersicht (Low Angle)Macht, Dominanz, Erhabenheit
Aufsicht (High Angle)Verletzlichkeit, Übersicht, Distanz
AugenhöheGleichwertigkeit, Nähe
Extreme NäheIntimität, Emotionalität
TotaleKontext, Einsamkeit, Orientierung

Frage: Ist ein Blickwinkel manipulierend?

Antwort:
Ja – und das ist nicht negativ. Jede visuelle Kommunikation interpretiert Realität, sie bildet sie nie neutral ab.

Wie erkenne ich ein „gutes“ Bild?

Ein gutes Bild ist kein objektiver Zustand – aber es gibt klare Kriterien.

Ein gutes Bild …

  • hat eine klare Intention
  • erzeugt eine Emotion oder Reaktion
  • ist verständlich im Kontext
  • bleibt im Gedächtnis
  • wirkt authentisch, selbst wenn es inszeniert ist

Frage:

Reicht technisches Können für ein gutes Bild?

Antwort:
Nein. Technik ist Voraussetzung – Bedeutung entsteht durch Entscheidungen.

Bildanalyse in der Kommunikation – wie gehe ich vor?

Stelle dir bei jedem Bild diese Fragen:

  1. Was sehe ich objektiv?
  2. Was fühle ich spontan?
  3. Was soll ich fühlen?
  4. Wer spricht hier – und mit welcher Absicht?
  5. Was wird nicht gezeigt?

Gerade das Nicht-Gezeigte verrät oft mehr als das Sichtbare.

Bilder mit KI erstellen – wie funktioniert das?

KI-Bildgeneratoren wie Midjourney, DALL·E oder Adobe Firefly, ChatGPT, Gemini usw. erzeugen Bilder auf Basis von Textbeschreibungen (Prompts).

Grundprinzip

  • Texteingabe beschreibt Motiv, Stil, Licht, Stimmung
  • KI kombiniert Millionen visueller Muster
  • Ergebnis ist statistisch plausibel, nicht erlebt

Frage:

Macht KI Bildgestaltung einfacher?

Antwort:
Technisch ja – gestalterisch nur dann, wenn man weiß, was man will.

Wie erkennt man KI-generierte Bilder?

Typische Hinweise:

  • Perfekte, aber leere Ästhetik
  • Unlogische Details (Hände, Spiegelungen, Text)
  • Gleichförmige Lichtstimmung
  • Fehlende narrative Tiefe

Aber:
Die Erkennbarkeit nimmt rapide ab. Bald wird nicht mehr entscheidend sein, ob ein Bild KI-generiert ist – sondern warum.

Wie wichtig sind heute noch „echte“ Bilder?

Authentische Bilder gewinnen gerade durch KI wieder an Wert.

Warum echte Bilder wichtig bleiben

  • Sie zeigen gelebte Realität
  • Sie tragen Fehler, Zufall und Geschichte
  • Sie schaffen Vertrauen
  • Sie sind juristisch und ethisch klarer einzuordnen

Frage:

Ist KI eine Bedrohung für Fotografie?

Antwort:
Nein. Sie ist ein Werkzeug – und ein Spiegel dafür, wie bewusst wir mit Bildern umgehen.

Die wichtigste Frage zum Schluss

Warum mache ich dieses Bild – und nicht ein anderes?

Wer diese Frage ehrlich beantworten kann, ist auf dem Weg zu einer eigenen Bildwelt.

Warum dein Gehirn bunte Bilder liebt

Stell dir vor, du gehst durch eine Fußgängerzone. Links ein knallrotes Plakat, rechts ein kühles Blau mit weißer Schrift. Rate mal, wohin dein Blick zuerst wandert?
Genau – rot gewinnt. Nicht, weil du rote Ampeln so spannend findest, sondern weil dein Gehirn schon seit Urzeiten darauf trainiert ist, bei dieser Farbe Alarm zu schlagen. Rot steht für Feuer, Liebe, Gefahr, Leidenschaft – also alles, was das Leben so richtig spannend macht.

Und das ist die Magie der Farbpsychologie in der Werbung.

Warum Farbe so wichtig für unsere Wahrnehmung ist

Farbe ist das erste, was wir sehen – noch bevor wir ein Wort lesen oder ein Logo erkennen. Innerhalb von 90 Sekundennach dem ersten Eindruck entscheiden wir unbewusst, ob uns etwas gefällt oder nicht. Und bis zu 90 % dieser Entscheidung basiert auf Farbe.


(Heißt übersetzt: Das schönste Logo bringt nichts, wenn es in der falschen Farbe leuchtet.)

Farben sind keine bloße Dekoration. Sie sind Emotion in Pigmentform. Sie können beruhigen, anregen, Vertrauen schaffen oder Appetit machen – und manchmal alles gleichzeitig.

Warum Farbe in der Werbung so mächtig ist

Farben sind wie stille Verkäufer – sie reden nicht, aber sie überzeugen. Noch bevor wir ein Wort lesen, hat unser Gehirn längst entschieden, ob uns etwas gefällt. Studien zeigen: Bis zu 90 % unserer ersten Eindrücke entstehen allein durch Farbe.

Kurz gesagt: Farbe ist kein Zufall, sondern Strategie.

Was Farben emotional in uns auslösen

Ein kurzer Blick in die Farbpalette der Gefühle:

  • Rot – Energie, Leidenschaft, Hunger. Ideal, wenn du Aufmerksamkeit willst (oder Burger verkaufst).
  • Blau – Vertrauen, Ruhe, Seriosität. Banken, Versicherungen und Zahnpasten lieben es.
  • Grün – Natur, Gesundheit, Nachhaltigkeit. Perfekt für Bio-Produkte und alles, was gut für’s Gewissen ist.
  • Gelb – Optimismus, Freude, Sonne. Aber Vorsicht: Zu viel davon schreit „Sonderangebot!“.
  • Schwarz – Luxus, Eleganz, Stärke. Ideal für Premium-Marken (oder Parfums, die nach Abendgarderobe riechen).
  • Rosa – Verspielt, weich, emotional. Funktioniert bei Beauty, Süßem und Dingen, die man einfach „aww“ findet.

Farben sind also kleine Manipulatoren, die uns täglich Entscheidungen abnehmen, ohne dass wir es merken.

Farbwirkung im Marketing: Warum Farbe Marken stärkt

In der Werbung zählt jede Sekunde – und Farbe ist der schnellste Weg in unser Gehirn.
Sie transportiert Botschaft, Stimmung und Marke in einem Wimpernschlag. Farbe ist ein zentraler Teil der Markenidentität. Sie schafft Wiedererkennung – du weißt sofort, dass Lila zu Milka gehört, Rot zu Coca-Cola und Magenta zu T-Mobile.

Farbe kann also nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch Markenidentität aufbauen und Wiedererkennung sichern.

In der Werbekommunikation ist Farbe also die schnellste Brücke zwischen Marke und Emotion. Sie sorgt dafür, dass Kunden intuitiv spüren, was du sagen willst – noch bevor sie es lesen.

„Design is the silent ambassador of your brand.“ – Paul Rand

Und Farbe ist seine lautstarke Begleiterin.

oder kurz gesagt:

Farbe ist die stille Sprache der Werbung – und sie spricht direkt mit unseren Gefühlen.

Die richtige Farbe für Produkt & Buyer Persona

ProduktkategorieBuyer PersonaEmpfohlene FarbrichtungEmotionale Wirkung
Fitness / SportDynamisch, motiviert, leistungsorientiertRot, OrangeEnergie, Aktivität
FinanzdienstleistungenSicherheitsliebend, rational, seriösBlau, GrauVertrauen, Stabilität
Bio / NachhaltigkeitUmweltbewusst, achtsam, naturverbundenGrün, BraunNatürlichkeit, Harmonie
LuxusgüterStilbewusst, anspruchsvoll, exklusivSchwarz, GoldEleganz, Prestige
KinderprodukteVerspielt, neugierig, kreativGelb, Hellblau, RosaFreude, Leichtigkeit
Tech / StartupsInnovativ, modern, digitalTürkis, Violett, WeißZukunft, Kreativität

Farbe ist Gefühl in Pixeln

Farbe ist kein Deko-Element – sie ist ein Werkzeug. Sie weckt Emotionen, lenkt Blicke und entscheidet oft unbewusst darüber, ob jemand kauft oder weiterklickt.

Wenn du also das nächste Mal dein Logo, dein Produktdesign oder deine Kampagne planst, frag dich nicht:
„Sieht das schön aus?“
Sondern:
„Wie fühlt sich das an?“

Denn das, was deine Zielgruppe fühlt, bleibt hängen – und genau das ist das Ziel jeder guten Werbung.

Fazit: Farbe ist kein Zufall – sie ist Strategie

Werbung ohne durchdachte Farbwahl ist wie ein Cappuccino ohne Milchschaum: funktioniert, aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas.
Farben sind das unsichtbare Werkzeug, mit dem Marken Emotionen wecken, Vertrauen schaffen und letztlich – ja, auch verkaufen.

Also, beim nächsten Logo- oder Kampagnendesign:
Frag dich nicht nur „Sieht das schön aus?“, sondern auch „Wie fühlt sich das an?“ – dein Publikum wird’s merken, auch wenn es nie darüber nachdenkt.

Das Corporate Design als Kommunikationsmittel

Was ist eigentlich Corporate Design? Gern spricht man im Zuge der Logogestaltung und eines Zusatztextes darunter von CD. Doch so einfach ist es nicht. Zuerst einmal ist das Logo etwas anderes als das komplexe Design eines Unternehmens.

Da wäre: natürlich die Verwendung des Logos, Briefpapier und Visitenkarte. Doch auch Folder, Firmenbeschriftungen, Messestände usw. Man könnte sagen, dass alles sichtbare dazugehört.

Das bedeutet, dass neben dem Logo die Auswahl der Schrift, der Bilder und Farben überlegt werden müssen.

Denn gutes Corporate Design zeigt die Firmenhaltung und lässt Unternehmen weithin sichtbar werden. Langfristiger als Werbung, deren Aufgabe es ist, schnell auf Gegebenheiten zu reagieren.

Neue Zeiten

Auch das CD ist im Wandel. Denken Sie daran, dass Firmen heute nicht nur durch Briefpapier und Geschäftsfassaden sichtbar werden.

Die digitale Transformation stellt uns vor neue Herausforderungen. Dies beginnt bei der eigenen Website. Kann das Unternehmen garantieren, dass die Website wie vorgesehen dargestellt wird. Oder wird eine Standardschrift gezeigt, weil die CD-Schrift nicht darstellbar ist. Wie sehen die Bilder auf den verschiedenen Ausgabegeräten aus. Wie sieht die Seite auf den verschiedenen Browsern aus. Und wie steht’s um die Bildschirmgrößen. Ist am Handy das Bild erkennbar? Wesentlich ist dabei die Einbindung von SEO-Gesichtspunkten.

Haben Sie eine eMail-Signatur? Entspricht sie dem Corporate Design?

Die digitalen Medien

Heute unerlässlich ist die Beschäftigung mit Webauftritten auf den verschiedenen Online-Plattformen. Dies ist sehr komplex. Denn Facebook und Co geben die Gestaltung vor. Sie haben keinen Einfluss auf das Erscheinungsbild. Hier ist es umso wichtiger, dass die einzigartige Bildsprache und entsprechende Bildverwendung das Design erkennbar und erlebbar machen.

Und sonst?

Gerade die Geschäftsgestaltung ist für mich ein wesentlicher Teil des Corporate Designs. Denn hier machen Sie es erlebbar. Die Kunden erkennen schon von weitem das Unternehmen und finden sich sofort zurecht. Und das ist das Ziel!

Visitenkarten stellen Sie vor!

Digitale Werbung ist toll. Doch um sich ordentlich vorzustellen brauchen Sie Visitenkarten. Sie zeigt die Wertigkeit des Gesprächspartners. Und sie zeugt von Ihrem Stil. Denn sie hat heute genau einen Sinn. Sie soll Sie eindrucksvoll vorstellen.

Die Geschichte einer Karte.

Die Visitenkarten wurden auch Besuchskarte genannt. Und das erklärt die ursprüngliche Funktion. Der Besucher übergab seine Namenskarte an den Diener. Dieser konnte somit den Besuch richtig ankündigen. Später wurden die Visitenkarten ergänzt um die Adresse und die Funktion. Somit diente sie auch zum Herzeigen der Funktion und der gesellschaftlichen Stellung. Heute haben die Visitenkarten die Funktion der Vorstellung bei Geschäftsterminen.

Zeigen Sie, wer Sie sind!

Ihre persönliche Karte sagt viel über Sie aus. Denn sie spiegelt Ihre Werte wider. Das Design ist wesentlich. Denn auf diesen kleinen Karten ist wenig Platz für ausgefallene Experimente. Auch sind die Inhalte ja sehr klar vorgegeben. Ihr Name und Adresse, natürlich Telefon, e-Mail und wenn vorhanden die Website sind Standard.

Meiner Meinung nach ist die Auswahl des richtigen Papiers ein wesentlicher Teil. Die Möglichkeiten sind hier unendlich. Glatte Papiere oder rauh (ungestrichene Papiere). Naturpapier oder Hochglanz.

Dazu kommen die Möglichkeiten der Veredelung. Darunter versteht man die Verwendung von Lacken, Folien und ähnlichem. Sie erzeugen so bestimmte Effekte. Dadurch wird Ihre Karte noch wertvoller. Und Sie zeigen noch mehr Achtung gegenüber Ihrem Geschäftspartner.

Doch machen Sie keine Experimente beim Format. Denn das klassische Format ist gelernt und praktisch.

Ein schlichtes Design.

Achten Sie bei Ihren Karten auf ein klares Bild. Denn einfache Schriften und eine klare Aufteilung helfen Ihrem Gegenüber beim Lesen. Die Karte soll auf einen Blick etwas über Sie verraten. Sie sollen in Erinnerung bleiben und einen entsprechenden Eindruck hinterlassen. Denn Sie wollen ja in Erinnerung bleiben.

Mit einer Visitenkarte schaffen Sie mehr Eindruck als mit einer digitalen Signatur!